Spiel & Spaß
Stadtbahn, Stadtbus und RegioBus jetzt zum Basteln!
Zu jedem Fahrzeug des GVH gibt es jetzt einen Bastelbogen zum Ausschneiden und Zusammenkleben. Zum Bastel-Set gehören jeweils zwei Teile, ein Bogen mit Fahrzeug und verschiedenen Spielfiguren und ein Bogen mit einer Haltestelle als Hintergund, auf den die Figuren je nach Belieben aufgeklebt werden können.
Wir wünschen viel Spaß beim Werkeln und Kleben!
üstra-Stadtbahn | üstra-Stadtbus | RegioBus |
2,2 MB | 3,2 MB | 2,4 MB |
Digital malen
Im Internet malen und zeichnen ist mit vielen Programmen ganz leicht und macht Laune!
Wir haben uns dazu die Programme, bzw. Plattformen "Tinyimage" und "Kostenlose-Ausmalbilder" angeschaut - easy, ehrlich!.
Bei Tinyimage klickt ihr in eine weisse Malfäche. Haltet die Maus gedrückt und bewegt sie auf dem weissen Blatt hin und her. Eine Reihe von Werkzeugen helfen euch bei der Gestaltung.
Bei "Kostenlose-Ausmalbilder" findet ihr jede Menge Vorlagen, die ihr farbig ausmalen könnt. Im Bereich „Online malen“ könnt ihr aber auch frei gestalten. Auch dort klickt ihr einfach in die weisse Malfäche. Haltet die Maus gedrückt und bewegt sie auf dem weissen Blatt hin und her.
Wählen könnt ihr zudem bei beiden Sites Farben, Pinsel, Hintergründe und vieles mehr.
Paula

- Paula
Aus dem Leben von Paula der Straßenbahn
Nein, ich will noch nicht aufstehen!
Ich hab doch gerade mal eine Stunde geschlafen. Außerdem ist es noch ganz dunkel und so kalt. Nur ein paar Minuten noch!
Ja, ja, ist ja schon gut. Ich bin ja wach. Ich kann euch sagen, die Stadtbahnfahrer bei der üstra sind ganz schön streng. Nie darf ich ausschlafen. Immer muss ich morgens ganz pünktlich fertig sein. Ach ja, ich heiße übrigens Paula und arbeite als Stadtbahn bei der Üstra.
Meistens stehe ich so um viertel vor vier auf. Morgens. Das ist echt
früh. Dann kommt mein Fahrer und bringt mich erstmal in Schwung. Zuerst
schaltet er meine Batterien an, so dass ich überhaupt in die Gänge komme.
Dann fährt er meinen Stromabnehmer hoch, damit ich ordentlich Strom tanken
kann, und bereitet alles für den Tag vor. Ein letzter Check: Gehen alle Türen
auf? Ist noch genug Sand da, damit ich bremsen kann? Wenn alles in Ordnung ist, geht es auch schon los.
So früh sind noch nicht viele Menschen unterwegs. Stressig wird es erst, wenn alle Leute zur Arbeit und die Kinder in die Schule wollen. Dann gibt es immer ein riesiges Gedränge an den Türen und alle wollen mitfahren. Puh, das ist manchmal wirklich anstrengend.
Wenn ich am Endpunkt der Strecke angekommen bin, übernimmt Frieda.
Frieda ist meine Schwester. Wir fahren immer zusammen und teilen uns die Arbeit. In die eine Richtung muss ich ran und sie mitziehen. Wenn wir zurückfahren, ist Frieda dran. Ich gönne mir dann eine kleine Verschnaufpause und werde von ihr gezogen. Das geht zwei bis drei Stunden so, dann ist Fahrerwechsel.
An einem Tag haben Frieda und ich manchmal bis zu sechs verschiedene
Fahrer. Da kommt man ab und zu ganz schön durcheinander. Damit wir ein bisschen Abwechslung haben, fahren wir auch nicht jeden Tag die gleiche Strecke. Mal fahren wir von Langenhagen nach Sarstedt und an anderen
Tagen dann wieder von Empelde nach Lahe. Da kommt nie Langeweile
auf. Bei unserer Fahrt durch Hannover treffen Frieda und ich auch immer mal
wieder Freunde von uns. Da ist zum Beispiel die alte Hilde. Sie ist eine von den
grünen Stadtbahnen und fährt schon seit 30 Jahren kreuz und quer durch
Hannover. Die kann vielleicht Geschichten erzählen. Dann gibt es noch den
Doppelten Toni. Das ist echt ein toller Typ. Er gehört zu den ganz langen silbernen Bahnen. Toni ist total stark und fährt den ganzen Tag allein. Er braucht keinen, der sich die Arbeit mit ihm teilt. Einmal hatte ich kurz vor Feierabend einen Motorschaden und konnte nicht mehr weiterfahren. Gott sei Dank kam Toni gerade vorbei und hat mich nach Hause gebracht. Seitdem bin ich auch ein kleines bisschen verknallt in ihn. Aber das darf Frieda auf keinen Fall wissen. Die mag ihn nämlich gar nicht. Sie findet, er sei überheblich.
Heute darf Frieda schon um acht nach Hause gehen und sich ausruhen.
Abends schaffe ich die Fahrten auch allein. Wir wechseln uns immer ab,
morgen darf ich dafür früher Feierabend machen. Meistens ist es abends
recht ruhig. Da sind nicht mehr so viele Leute unterwegs. Was ich gar nicht mag ist, wenn Rowdys einsteigen und anfangen zu randalieren, oder meine Sitze bekritzeln. Das tut immer ganz schön weh und ich muss abends dann immer länger aufbleiben, damit alles repariert werden kann. Dabei schlafe ich doch sowieso immer nur so wenig.
So gegen ein Uhr nachts darf ich dann auch endlich nach Hause auf den Betriebshof fahren. Meistens schaue ich noch kurz in der Werkstatt vorbei, damit die Mechaniker Kleinigkeiten reparieren können. Dann werde ich noch gewaschen, wenn ich ganz dreckig bin, muss ich auch noch mal in die Waschstraße fahren. Das mag ich gern. Wenn alles fertig ist, fahre ich zu Frieda auf unser Gleis. Ich versuche leise zu sein, damit ich sie nicht aufwecke. Zu guter Letzt wird mein Stromabnehmer runtergefahren und ich mache es mir gemütlich. Ich versuche schnell einzuschlafen, weil ich ja schon bald wieder aufstehen muss, aber Frieda schnarcht immer so.
Wenn ich dann doch eingeschlummert bin, träume ich oft von Toni.
Von Anna Anding
Benno
Aus dem Leben von Benno dem Bus
Quieeeetsch!
Langsam öffnet sich vor mir das Garagentor. Noch ist es ganz dunkel draußen, bis auf ein paar Sterne die am Himmel funkeln. Ist es schon wieder vier Uhr? Da geht für mich der Tag los. Mein Freund Harry, der Busfahrer, weckt mich jeden morgen um diese Zeit. Wir fahren dann nämlich beide zur Arbeit. Da fällt mir ein, habe ich mich überhaupt vorgestellt?
Ich bin Benno, der Bus, und arbeite bei der üstra. Das macht mir viel Spaß, ist aber oft auch sehr anstrengend. Also, nachdem Harry mich geweckt hat, guckt er erstmal wie es mir geht. Ob meine Gelenke alle gut funktionieren, ob meine Reifen alle genug Druck haben, so was halt. Und ach ja, das wichtigste, ob ich sauber bin. Ich muss nämlich für meine Arbeit immer gut aussehen. Es fahren ja immer viele Menschen mit mir rum. Das macht mich schon ein bisschen stolz.
Jetzt fahren ich und Harry zur Anfangshaltestelle, an der mein Tag beginnt. Meistens fahren wir von hier bis in eine andere Ecke in Hannover und von dort aus wieder zurück. So gegen halb 5 Uhr geht’s los. Oft haben Harry und ich jetzt noch ein wenig Zeit für uns, denn so früh morgens ist nicht so viel los. Aber spätestens gegen sieben ist kaum noch Platz in mir drin. Schüler, Berufstätige und Mamis, die ihre Kinder zum Kindergarten bringen, drängen sich durch meine Kabine und reden laut durcheinander. Mich stört das nicht, aber Harry manchmal schon. Deswegen darf man auch während der Fahrt nicht mit ihm sprechen. Er muss sich nämlich darauf konzentrieren, mir zu helfen, dass ich nicht von der Straße runterfahre oder so. Das finde ich nett von ihm.
Wir fahren den ganzen Tag über unsere Strecke hin und her. Manchmal haben wir eine kurze Pause. Es ist nämlich so, dass wenn wir an einer Endhaltestelle ankommen, oft noch ein paar Minuten Zeit haben, bevor wir weiterfahren. Dann kann Harry die Toilette benutzen, was Kleines essen, und ich kann auch mal verschnaufen. Ab und zu begegne ich auch meinen Kollegen. Da ist zum Beispiel Rainer der Gelenkbus. Der ist schon ein bisschen älter als ich. Ich bin einer der jüngsten bei der üstra und wurde von der MAN gebaut. Die Älteren wurden von Solaris oder Evo zusammen geschraubt, glaube ich.
Ich finde es gut noch jung zu sein. Ich mache alle mein Fahrten ohne Probleme, schone die Umwelt und meine Fahrgäste sitzen gern und bequem in mir drin. Naja, jetzt ist es schon sechs Uhr abends. Die meisten Menschen fahren nun nach Hause von der Arbeit. Aber ich muss noch ein bisschen weiter arbeiten. Harry habe ich vorhin abgesetzt und den Jürgen abgeholt. Der fährt mich meistens abends und bringt mich dann nach Hause. Abends fahren macht mir viel Spaß.
Nach meiner letzten Fahrt bringt mich Jürgen dann auf den Betriebshof. Jetzt kommt das Schönste am Tag, eine ordentliche Mahlzeit Benzin! Damit ich auch Kraft habe für den nächsten Tag. Nachdem ich vollgetankt wurde, bekomme ich noch eine Dusche und werde von innen geputzt und gereinigt, damit ich für den nächsten Tag wieder sauber bin und darf mich dann in meiner Garage schlafen legen. Bis mich morgen wieder Harry weckt. Der muss nämlich auch jeden Tag arbeiten.
Gute Nacht!










