Busbegleiter
Mehr Sicherheit bei der Schülerbeförderung: Projekt Busbegleiter
Busbegleiter sorgen für eine entspanntere Atmosphäre während der Fahrt und verhindern Rangeleien und Streitereien zwischen Schülern. Sie tragen erheblich zur Verbesserung des Fahrkomforts bei. Nicht nur die Schüler, sondern auch das Fahrpersonal und andere Fahrgäste profitieren von ihrem Engagement.
Erfahrungen zeigen, dass Jugendliche eher in der Lage sind Konfliktsituationen unter Altersgenossen zu entschärfen, denn sie agieren auf gleicher Augenhöhe mit den streitenden „Parteien“.
Entstehung
Die RegioBus beschäftigt sich seit langem intensiv mit dem Thema "gewaltfreie und sichere Schülerbeförderung". Bereits Mitte 2003 wurde das Projekt "Busbegleiter" am Schulzentrum Süd in Springe inittiert. Mittlerweile sind über 20 Schulen an zehn Schulzentren in sieben Kommunen mit dabei. Über 650 Jugendliche wurden seitdem ausgebildet.
Ausbildung
Bestandteil der Schulungen durch RegioBus-Mitarbeiter sind Trainingseinheiten. In ihnen lernen Schüler das Verhalten in Konfliktsituationen, Streitschlichtung, Rollenspiele und das Erlernen aktiven Zuhörens. Busbegleiter arbeiten nie allein: es werden immer zwei auf einer Fahrt eingesetzt. Jeder Busbegleiter ist sichtbar mit einem Ausweis des Unternehmens ausgestattet. Sie sollen sich nicht in gefährliche Situationen begeben, sondern im Ernstfall externe Hilfe in Anspruch nehmen. Das ehrenamtliche Engagement lohnt sich: durch die Aufgabe erwerben sie soziale Kompetenz, erhalten einen Vermerk im Zeugnis sowie ein Zertifikat zur Bestätigung der absolvierten Schulungen.
Ergebnisse und Ziele
Wo Busbegleiter im Einsatz sind, ist eindeutig eine Verbesserung des „Klimas“ festzustellen. Ihre bloße Anwesenheit wirkt sich positiv auf Störenfriede aus.
Zudem gibt es einen weiteren, positiven Nebeneffekt: weniger Vandalismusschäden.






